Rodenti e.K.

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Natürliche Gehegeeinrichtung für Kleinnager.

 

Überblick:

 

Was ist ein Naturgehege?

Ein Naturgehege ist das Gegenstück zu einem mit Plastikeinrichtung versehenen Käfig. In der Regel sind Käfige für Hamster & Co. mit Kunststoffartikeln eingerichtet. Im Naturgehege werden möglichst natürliche Gestaltungselemente wie z.B. Steine, Wurzeln und Hölzer verwendet, und in Kombination mit Teilbepflanzungen eine möglichst naturnahe Umgebung für das Leben des Kleinnagers geschaffen.

 

Detaillierte Beschreibung der Bepflanzung.

- Wie pflanze ich ein?

- Torf, Erde Streu

 

 

Welche Pflanzen sind geeignet, welche nicht?

- geeignete Pflanzen

Hier folgt bald eine Liste mit geeigneten Pflanzen. In jedem Fall sollten Sie bei Entnahme aus der Wildnis einen Pflanzenführer zu Rate ziehen. Hervorragend geeignet ist z.B. der BLV-Pflanzenführer, oder ähnliche Werke, die sie meist auch in Ihrer Stadt-, Uni- oder Landesbibliothek finden.

 

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- ungeeignete Pflanzen

Hier finden Sie bald eine Liste mit ungeeigneten Pflanzen. In jedem Fall sollten Sie ein Pflanzen-Giftbuch zu Rate ziehen wenn Sie die Gewächse der Natur entnehmen. Sehr ausführlich ist das folgende Buch:

 

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Wie erhalte ich das Naturgehege?

Zur Pflege des Naturgeheges zählt auch das nachziehen von Pflanzen, sowie die Pflege der bereits im Käfig vorhandenen...

 

 

 

 

naturgehege.de

 

Die Themen:

 

 

 

Wie pflanze ich ein?

Zunächst stellt sich hier an den Kleingärtner die Frage: Ziehe ich die Planzen selber, oder grabe ich sie aus einer vorhendenen  Wiese aus?

 

1) Entnahme aus der Natur

Hier ist es wichtig zu beachten, dass man unbedingt bei der jeweiligen Forstbehörde vorab Informationen einholt ob z.B. Fuchsbandwurm oder ähnliche Parasiten im Zielgebiet grassieren. Dann sollte man die Pflanzen nicht der Natur entnehmen. Auch unter Naturschutz stehende Pflanzen darf man nicht der Natur entnehmen.

Ein hervorragendes Gehegeeinrichtungsobjet ist Moos. Dieses kann man sogar abkochen, und nach dem Trocknen im Gehege platzieren. Es wird gerne als natürliches Nestbaumaterial von fast allen Kleinnagern verwendet. Auch oxidiertes Laub (die braunen Blätter im Herbst) von Obstbäumen kann man sehr gut abkochen und nach dem Trocknen als Nestbaumaterial zur Verfügung stellen. Schon mit diesen beiden Gestaltungselementen entsteht ein sehr natürlicher Eindruck im Gehege. In Kombination mit Nagerwurzeln und Bruchsteinen ist die Kleinoase im Wohnzimmer schon fast perfekt.

 

2) Pflanzen selber ziehen

In mit ungedüngtem Torf gefüllten Tonschalen kann man verschiedene Kräuterwiese- Saatmischungen aussähen und nach ca. 14 Tagen in das Gehege stellen. Gräbt man die Schalen tief genug in die Einstreu ein, so fällt es kaum auf, dass die Pflanzen außerhalb des Käfigs gewachsen sind. Bitte verwenden Sie keine Blumenerde, da diese Ihrem Nager unter Umständen durch ihre Zusätze schaden kann.

 

 

Torf, Erde, Streu

Reiner Torf ist ein Naturprodukt und darf mit dieser Bezeichnung auch nicht mit Zusätzen wie Düngemitteln, Kunststoffkügelchen, oder Kokosfasern verkauft werden. Torfmull ist getrockneter Torf.

Schwarzerde (man findet Sie auf dem Acker) kommt dem Boden den z.B. Syrische Goldhamster in ihren natürlichen Verbreitungsgebieten (Terra typica) vorfinden sehr nahe. Jedoch sind die seit Jahrzehnten domestizierten Tiere unter Umständen nicht in der Lage mit den aus der freien Natur eingebrachten Lebewesen fertig zu werden. Daher ist dieses Substrat nur bedingt empfehlenswert.

Streu (insbesondere aus Hanffasern) ist der ideale Bodengrund für die Haltung domestizierter Kleinnager.  Es eignet sich nicht als Pflanzsubstrat, aber saugt hervorragend Flüssigkeiten und bindet Gerüche. Hanfstreu hält zudem Ungeziefer fern. Man sollte daher die Pflanzen in Tonschalen setzen, und diese in der Einstreu "vergraben".